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Der Prälatenweg

Bild Karte Prälatenweg

Karte Prälatenweg, Sie können die Karte downloaden, siehe unten

Auf den Spuren der Nonnen und Mönche


Die Stadt Harsewinkel und die Gemeinde Herzebrock-Clarholz haben die drei ehemaligen Klöster Herzebrock, Clarholz und Marienfeld durch einen Rundwanderweg miteinander verbunden und diesen in Anlehnung an die klösterlichen Traditionen als „Prälatenweg“ bezeichnet.
In den Abschnitten zwischen Marienfeld und Clarholz, sowie zwischen Clarholz und Herzebrock folgt der Prälatenweg dem bereits bestehenden Eichenweg. Die Strecke zwischen Herzebrock und Marienfeld ist neu ausgewählt worden. Abwechslungsreiche Erfahrungen in der Natur bieten Felder, Wiesen und Waldstücke. Für den Wanderer ideal sind die unter-schiedlichen Böden, über die der Weg führt.
Der Prälatenweg verbindet die gesunde Aktivität des Wanderns mit der Möglichkeit der Besichtigung der Klöster und Gärten in Marienfeld, Herzebrock und Clarholz. Auf Anfrage werden für Gruppen Führungen angeboten.

Anreisetipp mit der Bahn: Mit dem Warendorfer (RB 67 / Bielefeld-Münster) erreichen die WanderInnen bequem, umweltbewusst und preiswert die Bahnhöfe der Gemeinde Herzebrock-Clarholz. Tickettipp für den Ausflug mit Bus und Bahn: Das günstige 9-Uhr-Tagestickets für eine oder bis zu fünf Personen – an Wochenenden und Feiertagen bereits vor 9 Uhr gültig.

Bild Kloster Clarholz

Bild Kloster Clarholz

Das Prämonstratenserkloster Clarholz

1133 wurde das Prämonstratenserkloster in Clarholz, zunächst als Doppelkloster mit einem Frauenkonvent im nahe gelegenen Lette, als zweite Niederlassung des jungen Ordens in Westfalen gegründet. Aus dieser Zeit ist noch der mächtige Westriegel der alten Kloster- und heutigen Pfarrkirche erhalten.

Im 14. Jahrhundert wurde die basilikale Klosterkirche zu einer gotischen Hallenkirche umgewandelt, die bei dieser Gelegenheit einen Chor erhielt. Nahezu unverändert ist die Kirche bis auf den heutigen Tag erhalten.

Von den Klostergebäuden sind die Häuser des Wirtschaftshofes, die Zehntscheune und das Konventshaus südlich der Kirche erhalten geblieben. Herausragendes bauliches Zeugnis aus der klösterlichen Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg ist die Propstei. Auf Voranmeldung kann der Kapitelsaal besichtigt werden.

Vor wenigen Jahren wurde nicht nur der Ehrenhof vor dem Propsteigebäude neu gestaltet, sondern die gesamten Gartenanlagen des Klosters Clarholz gründlich restauriert. Sie ermöglichen es heute, die Gliederung der Gärten zu klösterlicher Zeit nachzuvollziehen.

Bild Kloster Herzebrock

Bild Kloster Herzebrock

Die Benediktinerinnenabtei Herzebrock

Zu den ältesten Klöstern in Westfalen zählt das nach 860 gegründete Stift Herzebrock, eine Gründung einer altsächsischen Adelsfamilie.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden die mittelalterlichen Klostergebäude abgerissen und durch neue, bescheidene barocke Gebäude ersetzt, die heute dem Klosterhof sein Gepräge geben.

1803 wurde das Kloster aufgelöst und ein Teil der Gebäude abgerissen, sodass heute nur noch Teile des ehemaligen Kreuzganges erhalten sind. 1900 wurde die Pfarrkirche nach Plänen von Arnold Güldenpfennig zu einer Basilika erweitert.

Sehenswert ist der jüngst restaurierte Klostergarten, der jetzt wieder einen Eindruck davon gibt, wie die Gartenstrukturen zu klösterlicher Zeit ausgesehen haben. Ebenfalls einen Besuch lohnt die Heimatstube in den alten Klostergebäuden, die einen Überblick über die Geschichte des Stiftes und Klosters gibt.

Bild Abteigebäude Kloster Marienfeld

Treppenaufgang zur "Alten Abtei"

Das Kloster Marienfeld

Über 600 Jahre gehörte die Zisterzienserabtei Marienfeld zu den bedeutendsten und einflussreichsten Klöstern in Westfalen. Noch heute zeugen die spätromanische Abteikirche und die barocken Klostergebäude von dem Reichtum, der den Konvent auszeichnete.

Den Einfluss der Zisterzienser, die vor 800 Jahren aus dem Paderborner Land kommend die neu gegründete Abtei besiedelten, ist noch in der Architektur der großen Klosterkirche spürbar. Ihre Architektur und ihre Bautechnik wirkte weit in das Umland und beeinflusste den Kapellenturm des Schlosses Rheda ebenso wie den Dom zu Münster.

Das Abteigebäude – die ehemalige Residenz des Abtes – und die Wirtschaftsgebäude legen bis heute ein Zeugnis für den Reichtum des Klosters und das Selbstbewusstsein seines Abtes ab. Auch der Innenraum der Kirche wurde zwischen 1650 und 1750 barock gestaltet: Altar, Kanzel und die berühmte Johann-Patroklus-Möller-Orgel sind beredte Zeugen dieser letzten Blütephase des mönchischen Lebens.

Die seitlichen Chorschranken, das Sakramentshaus und die Apostelskulpturen, die ehedem auf dem Lettner ihren Platz hatten, weisen dagegen in die Zeit des Mittelalters zurück.

Logo Prälatenweg

Das Logo des Prälatenwegs

Einfach den Schildern mit dem Logo folgen

Für die Beschilderung und Vermarktung steht das von den Kommunen gemeinsam mit der Agentur Brill in Herzebrock-Clarholz entwickelte Logo, das den Charakter des Prälatenweges aufgreift und in stilisierter Form einprägsam das Thema den Punkt bringt.
Das Logo des Prälatenwegs weist den Wanderern auf Schildern und mit Baummarkierungen den Weg.

Links:


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Downloads:

Das Faltblatt zum Prälatenweg gibt Ihnen weitere Informationen zu den Klöstern und bietet Ihnen eine Kartenübersicht über den Weg.
pdf mehr  [pdf, 2008-07-11 00:00:00]

     
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