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Die Anfänge der zentralen Abwasserbeseitigung in Harsewinkel
In den 50er und 60er Jahren wurde der kontinuierliche Ausbau des Kanalnetzes vorangetrieben. Allerdings wurden die Abwässer ungeklärt in die Bäche eingeleitet, so dass vom damaligen Kreis Warendorf auf den Bau einer Kläranlage gedrängt wurde. Diese war besonders notwendig in Harsewinkel wegen der industriellen Abwässer, unter anderem aus den Schlachtereien. Erste Planungen reichen bis 1953 zurück, als nach Gütersloher Vorbild die Einrichtung von Rieselfeldanlagen im Emstal erwogen wurde. Diese Pläne wurden 1957 aufgegeben, da sich das Emstal wegen der hohen Bodenfeuchtigkeit als für die Berieselung ungeeignet erwiesen hatte.
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