Die Anfänge der zentralen Wasserversorgung in Harsewinkel
Bereits 1958 wurden in Marienfeld erste Überlegungen zur Schaffung einer zentralen Wasserversorgung angestellt. Überlegungen, die Versorgung durch die Stadtwerke Gütersloh sicherstellen zu lassen, scheiterten am Desinteresse der Stadtwerke. Ein Jahr später entschied die Stadt Harsewinkel, für das Baugebiet auf dem Rövekamp eine öffentliche Wasserversorgung zu schaffen. Um die Bebauung auf dem Rövekamp schnell verwirklichen zu können, wurden auf dem Gelände des jetzigen Frei- und Hallenbades vier Brunnen zur Versorgung des Rövekamp-Gebietes niedergelassen. Aufgrund vorangegangener Probebohrungen, die zunächst die Gewinnung von Sole zum Ziel hatten, war die ausgezeichnete Qualität des Wassers in diesem Gebiet bekannt. Die Wasserlieferungen wurden im Jahr 1963 aufgenommen. Die Stadtnähe und die Tatsache, dass dort auch das städtische Freibad errichtet werden sollte, waren die Gründe dafür, dass für den geplanten umfassenden Ausbau der zentralen Wasserversorgung ein anderes Gewinnungsgebiet gesucht und erschlossen werden musste. Die vier Brunnen auf dem Gelände des Frei- und Hallenbades sind auch heute noch im Betrieb.
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